Hilfstransporte

Seit 1999 organisieren wir Hilfstransporte, Sach- und Geldspenden für Kinderheime. Insbesondere durch Lieferungen von Lebensmitteln, Bekleidung, Medikamenten und sonstigen Dingen des täglichen Bedarfs. Mittlerweile kamen durch verschiedene Spendenaufrufe Hilfsgüter und Spendengelder von mehreren Millionen Euro zusammen.
Alle Transporte wurden von Herrn Sorg begleitet, er hat die Spenden persönlich vor Ort übergeben, so dass sichergestellt wurde, dass die Hilfsgüter direkt die Kinder erreichen.
Beispielsweise fuhren wir rumänische Waisenhäuser in Constanta, Slobocia und Braila an. Die Reise ging über Bukarest hinaus bis ans Schwarze Meer. Mehr als 2.500 km, einfache Strecke, galt es zu überwinden. Allein das Waisenhaus in Constanta beherbergte mehr als 1.000 Kinder, die beiden anderen Heime zwischen 500 und 600 Kinder. Neun Tage dauerte die anstrengende Fahrt, die auf den Gesichtern der Beteiligten deutliche Spuren hinterlassen hat. Trotzdem plante Herr Sorg bereits den nächsten Transport.

Geschenktes Leben – Wettlauf gegen die Zeit

“Zukunft für Kinder e. V“ organisiert und finanziert die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern aufgrund ihrer Armut nicht in der Lage sind, für diese Kosten aufzukommen.
Dieses Projekt wird von unserem Verein u. a. mit Ihren Spendengeldern gefördert.
Beispielsweise erhielten wir aus Rumänien von dem Pfarrer, Herrn Karoly Paal, aus Gheorgheni, einen Hilferuf. Es handelte sich um Cosmin, einen sieben Monate alten Jungen. Er kam mit einem Herzfehler zur Welt, der in Deutschland behoben werden sollte, da in Rumänien die Überlebenschancen einer solchen Operation unter 5 % lagen. Herr Paal machte sich große Sorgen um Cosmin, da sein älterer Bruder bereits am selben Herzfehler verstorben war.

Frau Karin Sorg setzte sich sofort mit verschiedenen Ärzten in Deutschland in Verbindung und erhielt letztendlich von Herrn Prof. Dr. Stranz, Leiter der Herzklinik in Gießen, eine feste Zusage für eine Operation im Zuge der humanitären Hilfe.

Nachdem die Zusage von Prof. Dr. Stranz beim Verein eingegangen war, reiste Herr Valentin Sorg in Begleitung seiner Tochter Melanie noch am selben Tag nach Rumänien, um den kleinen Cosmin auf den Weg in sein neues Leben zu begleiten. Nach der Rückkehr in Deutschland stellte sich leider heraus, dass der Allgemeinzustand des Jungen so schlecht war, dass das Risiko einer sofortigen Operation viel zu groß war. Es folgten viele Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche. Mittlerweile wurde Cosmin zwei Mal operiert. Weitere Operationen müssen noch folgen.

Dank dem Einsatz vieler Helfer hat es Cosmin geschafft seinen ersten Geburtstag zu erleben. Mittlerweile ist Cosmin acht Jahre alt.

Cosmins “erster Geburtstag” Cosmins “achter Geburtstag”

 

Food-Programme und “Hilfe zur Selbsthilfe”

“Zukunft für Kinder e. V.“ unterstützt in Rumänien arme, kinderreiche Familien durch ein Food-Programm, um deren Überleben zu sichern. Die Familien erhalten die Möglichkeit in einem Lebensmittelgeschäft für 20 – 100 € im Monat Grundnahrungsmittel, Dinge des täglichen Lebens, Saatgut sowie Steckkartoffeln und Pflanzen für den Anbau auf dem Feld einzukaufen. Der Überschuss der Ernte wird von den Familien verkauft bzw. gegen andere Dinge des täglichen Bedarfs eingetauscht, um die Existenz aller Familienmitglieder zu sichern und um zu vermeiden, dass die Kinder von ihren Eltern verlassen werden.
Unser Ziel ist die “Hilfe zur Selbsthilfe”
Alle Geschäfte helfen mit. Sie haben sich dazu verpflichtet kein Alkohol oder keine Zigaretten den Familien für dieses Geld auszuhändigen. Unser Mitarbeiter Karoly Paal, der als Pfarrer unser vollstes Vertrauen genießt, zahlt die Gelder in den Geschäften ein und kontrolliert mehrfach im Monat die Abwicklung des Food-Programms. Momentan werden in Gheorgheni und den umliegenden Dörfern fünf Familien unterstützt.
Weitere Familien benötigen dringend Ihre Hilfe!

Schmutz, Angst, Hunger und Kälte sind in Rumänien an der Tagesordnung
Medizinische Versorgung
Leider sind die Behandlungszimmer in armen Ländern oft in einem desolaten Zustand. Sie erinnern an Zustände während der Nachkriegszeit. Es fehlt an medizinischen Geräten und Medikamenten. Durch die sehr schlechten hygienischen Bedingungen entstehen bei den ohnehin geschwächten Kindern oft zusätzlich Krankheiten.
“Zukunft für Kinder e. V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Zustände zu verbessern.
Unter anderem versorgen wir in Kooperation mit dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor Kinderheime mit Basismedikamenten und medizinischem Equipment und unterstützen die Heimärzte beim Aufbau und der Entwicklung von Basisgesundheitsdiensten und der Durchführung eigener Gesundheitsprojekte.
Gesundheit ist das Wichtigste!
Beispielsweise finanzierten wir die Einrichtung eines Zahnarztzimmers und Behandlungsraumes in einem russischen Kinderheim in Kemerovo/Sibirien sowie einen umgebauten Kombi für das örtlich zuständige Krankenhause für einen besseren Transport der kleinen Patienten, die aufgrund von Komplikationen in andere, besser ausgestatte Krankenhäuser verlegt werden müssen.

Menschenwürdiges Wohnen

Renovierung und Einrichtung von sozialen Einrichtungen
Leider sind im Ausland noch sehr oft die hygienischen Bedingungen in den sozialen Einrichtungen und Krankenstationen untragbar. Die sanitären Anlagen sind oft stark verschmutzt und desolat. In den Räumen bröckelt aufgrund schimmliger Wände der Putz und in den Küchen, in denen das Essen zubereitet wird, wimmelt es von Krank-heitserregern.

“Zukunft für Kinder e. V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Zustände zu verbessern.
Beispielsweise finanzierte „Zukunft für Kinder e. V.“ die Renovierung der Schlafräumlichkeiten in einem russischen Kinderheim in Kemerovo/Sibirien. Nach der Renovierung und Einrichtung entstand für die verlassenen Kinder eine Wohlfühloase.
100 neue Betten
für das Kinderheim Nr. 1 in Sibirien Die frisch renovierten Räumlichkeiten und neue Betten laden zum Träumen ein

Ein Bus für Braila – eine der ärmsten Regionen Rumäniens

Mobilität rettet Leben
Dank Ihrer Hilfe konnten wir dem rumänischen Kinderheim in der Region Braila einen Bus mit Anhänger zur Verfügung stellen. Seither erreichen Kranke und Verletzte aus dem Heim sowie der Umgebung schneller das ca. 60 km entfernte Krankenhaus. Zudem müssen die Kinder nicht mehr stundenlang zu Fuss den beschwerlichen und gefährlichen (Entführungen zum Zwecke der Organentnahme sowie Kinderhandel und Vergewaltigungen sind hier an der Tagesordnung) Weg zur Schule zurücklegen.

Unter anderem besuchten 16 rumänische Heimkinder im Alter von 12 – 16 Jahren mit ihrer Heimleiterin, zwei Betreuerinnen und drei Fahrern mit diesem Bus den Hilsenhof im Schwarzwald und verlebten dort mit Familie Sorg eine unbeschwerte Ferienzeit.

Abenteuer im Schwarzwald

Ferienprogramme
Um Heimkindern eine unbeschwerte Zeit während den Schulferien zu ermöglichen, unterstützen wir Ferienfreizeiten und Ausflüge. Dies ist extrem wichtig für die Kinder, die sonst die Ferienzeit im Kinderheim verbringen müssten. Die kleinen Reisen sind Balsam für die Seele und helfen den oft tristen Alltag zu vergessen.
Dieses Projekt wird von unserem Verein u. a. mit Ihren Spendengeldern gefördert.
Zum Beispiel besuchten 16 rumänische Heimkinder mit ihren Erziehern und der Heimleiterin den Schwarzwald. Familie Sorg verbrachte mit den Kindern eine unbeschwerte Zeit auf dem Hilsenhof in Seebach.

Eine neue Familie für Natja und Alexander

Pflegefamilien
Noch immer leben vergleichsweise viele Kinder in Kinderheimen. Die Qualität ihrer Versorgung und Förderung ist unterschiedlich. Beim Heimpersonal und bei den örtlichen Kinderschutzstellen und Behörden setzt sich allmählich die Erkenntnis durch, dass diesen Kindern ohne familiäre Bindung zu keiner lebenswerten Zukunft verholfen werden kann. Als gute Alternative zur Adoption hat sich in den letzten Jahren die Unterbringung von Heimkindern in Pflegefamilien bewährt. Eine Pflegefamilie erhält im Monat ca. 100 € für Betreuung und Finanzierung eines Pflegekindes.
Dieses Projekt wird von unserem Verein u. a. mit Ihren Spendengeldern gefördert.
“Zukunft für Kinder e. V.” unterstützt beispielsweise Pflegefamilienprogramme in Rumänien und in der Ukraine.

Natja und Alexander fühlen sich sichtlich wohl in ihrer neuen Familie

Auch für die kleine Viktoria, Ekaterina und den scheuen Viktor konnte eine liebevolle Pflegefamile gefunden werden.

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